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Die Kulturlandschaft Rheingau ist ein rechtsrheinisches, zwischen Wiesbaden und Lorch gelegenes sanft gewelltes Hügelland, das an den Südhängen des Taunus bis zum Rhein abfällt. Projekt "Kulturlandschaft Rheingau": Sieben Sch?ler bestehen Pr?fung zum echten "Rheingau(n)er" Nach einem verl?ngerten Heimfahrwochenende stand f?r die Sch?ler der Jahrgangsstufe 13 ab dem 2. Mai eine "Freie Projektwoche" auf dem Programm. Eine Gruppe aus sieben Sch?lern widmete sich in dieser kurzen Woche dem Projekt "Kulturlandschaft Rheingau", das von Frau Herbst und Frau Pr?ch vorbereitet und begleitet wurde. Neben einem Ausflug zur Burg Rheinfels in St. Goar besuchte die Gruppe das Kloster Eberbach und lernte das "R?mische Mainz" kennen. Am ersten Tag fuhren die Hansenberger nach einem kurzen Spaziergang durch die R?desheimer Drosselgasse per Schiff rheinabw?rts. Vorbei an vielen kleineren Ortschaften, Weinbergen, Burgen und schlie?lich der Loreley erreichte das Schiff bei herrlichem Sonnenschein St. Goar, wo die Sch?ler von Bord gingen, um mit dem "Burgexpress" zur Burg Rheinfels auf einem Berg neben der Stadt zu fahren. Die Burg Rheinfels ist die gr??te und eine der gro?artigsten Burgruinen am Rhein. Von Bedeutung ist ihre wechselhafte Geschichte, beginnend bei der Burgenbaukunst der Grafen von Katzenelnbogen im 14. Jahrhundert ?ber den Schloss- und Festungsbau der Landgrafen von Hessen-Kassel im 16. bis 18. Jahrhundert, bis hin zu Krieg und Zerst?rung. Vor Ort fand f?r die Hansenberger eine sehr interessante F?hrung durch die oberirdische Feste mit ihren verschiedenen R?umen wie Schlachterei oder Kerker, aber auch durch Wehrg?nge und zu den protzigen Schutzmauern statt. Auch die dunklen und engen unterirdischen Mineng?nge, die sich fr?her wie ein Labyrinth unter der Burg erstreckten, konnten besichtigt werden. Anschlie?end schauten die Sch?ler sich die im Museum ausgestellten Originaldokumente und Modelle der Festung an, bevor sie von einem der T?rme die fantastische Aussicht ?ber den Rhein, die benachbarten Orte und nat?rlich die Burgruine, genossen. Nach einem Spaziergang durch St. Goar ging es per F?hre nach St. Goarshausen, wo die Gruppe mit dem Zug wieder nach R?desheim zur?ckkehrte. Nach dem spannenden Auftakt besuchten die Sch?ler zusammen mit der Mountainbike-Gruppe am Donnerstag das Kloster Eberbach. Frau Pr?ch ?bernahm die fachkundige F?hrung durch die eindrucksvollen historischen Bauten, die vor allem aus dem 12. bis 14. Jahrhundert stammen und noch bis heute erhalten sind. Die vor ?ber 700 Jahren begonnene Epoche der Zisterzienserabtei "Eberbach" erlebte zun?chst eine hohe Anziehungskraft, obwohl die M?nche ein entbehrungsreiches, von Askese gepr?gtes Leben im Sinne des Gebots "ora et labora" - "bete und arbeite" f?hrten. Auch wenn die M?nche in Armut leben mussten, war die Abtei durch ihre Weinproduktion sehr wohlhabend, was sich auch in umfangreichen Baut?tigkeiten und h?ufigen Um- und Erweiterungsbauten nachweisen l?sst. Viel Zeit ist seitdem aber vergangen und heute findet man dort keinen M?nch mehr. Die "Stiftung Kloster Eberbach" erh?lt heute den Bestand des Klosters aufrecht, so wurde beispielsweise der Film "Der Name der Rose" mit Sean Connery dort gedreht, Touristen besuchen das Kloster, diverse Veranstaltungen finden statt und weiterhin wird im "Hessischen Staatsweingut Kloster Eberbach" k?stlicher Wein produziert. Nach der F?hrung lud Frau Herbst die Sch?ler zu einem gem?tlichen Picknick in der Natur ein, da sie an diesem Tag Geburtstag hatte. Nachdem alle ges?ttigt waren und auch der ein oder andere Wein probiert war, machte die "Kulturlandschaft Rheingau"-Gruppe noch einen Spaziergang rund um die Klosteranlage, bevor sie den Heimweg antraten. |
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